Allgemeine Geschäftsbedingungen

General Terms and Conditions · Nordo GmbH · gültig ab 28. April 2026

AGB Deutsch (.pdf) T&Cs English (.pdf)
§ 1

Geltungsbereich und Grundlagen

1.1

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen zwischen der Nordo GmbH, Stormsweg 5a, 22085 Hamburg (nachfolgend „Verkäuferin") und ihren Vertragspartnern. Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen.

1.2

Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Käufers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Dies gilt auch dann, wenn die Verkäuferin in Kenntnis abweichender Bedingungen des Käufers die Lieferung vorbehaltlos ausführt.

1.3

Die jeweils aktuelle Fassung der INCOTERMS 2020 ergänzt diese Bedingungen, soweit einzelvertraglich Bezug genommen wird.

1.4

Erklärungen zum Rücktritt, zur Kündigung, zur Anfechtung oder Fristsetzungen bedürfen zur Wirksamkeit der Textform (§ 126b BGB), insbesondere E-Mail oder Telefax.

§ 2

Angebote, Vertragsschluss und Preise

2.1

Angebote der Verkäuferin sind freibleibend und unverbindlich. Bestellungen des Käufers gelten als verbindliches Vertragsangebot. Der Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung der Verkäuferin oder durch Ausführung der Lieferung zustande.

2.2

Mündliche Nebenabreden, Zusagen oder Garantien von Mitarbeitern der Verkäuferin bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch die Geschäftsleitung.

2.3

Spezifikationen, Beschreibungen, Muster und Angaben zur Eignung und Verwendung der Waren stellen keine Beschaffenheitsvereinbarung oder Garantie im Sinne des § 443 BGB dar, es sei denn, sie sind ausdrücklich als solche schriftlich bezeichnet.

2.4

Maßgeblich für die Berechnung des Kaufpreises ist das von der Verkäuferin oder dem von ihr beauftragten Spediteur ermittelte Verladegewicht am Versandort.

2.5

Werden nach Vertragsabschluss zusätzliche Steuern, Zölle, Abgaben oder vergleichbare staatlich verordnete Belastungen erhoben oder erhöht, ist die Verkäuferin berechtigt, die daraus resultierenden Mehrkosten an den Käufer weiterzuberechnen. Eine Minderung dieser Abgaben wird entsprechend an den Käufer weitergegeben. Über Kostenanpassungen wird der Käufer spätestens mit der Rechnungsstellung informiert.

2.6

Mehrbelastungen, die bei Vertragsschluss bereits absehbar waren oder die nach den gesetzlichen Bestimmungen nicht weitergegeben werden dürfen, bleiben von der Anpassung nach Ziffer 2.5 ausgenommen.

§ 3

Lieferung, Lieferzeit, Teillieferungen

3.1

Vereinbarte Lieferfristen sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als verbindlich bestätigt wurden. Im Falle eines Lieferverzuges haftet die Verkäuferin nach den gesetzlichen Vorschriften, soweit der Verzug auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Bei einfacher Fahrlässigkeit ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

3.2

Lieferverzögerungen aufgrund höherer Gewalt oder vergleichbarer Ereignisse, die der Verkäuferin die Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen – einschließlich Streik, Aussperrung, behördlicher Anordnungen, Pandemien, Energie- oder Rohstoffmangel, Transportstörungen, Maschinenausfällen sowie sonstigen unvorhersehbaren Betriebsstörungen, auch wenn diese bei Vorlieferanten eintreten – führen zu einer angemessenen Verlängerung der Lieferfrist. Schadenersatzansprüche des Käufers sind in diesen Fällen ausgeschlossen.

3.3

Wird die Verkäuferin von ihren Vorlieferanten ohne eigenes Verschulden nicht, nicht rechtzeitig oder nicht ordnungsgemäß beliefert (kongruente Selbstdeckung), ist sie zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Der Käufer wird unverzüglich über die Nichtverfügbarkeit informiert; bereits erbrachte Vorauszahlungen werden umgehend erstattet.

3.4

Die Verkäuferin ist zu Teillieferungen berechtigt, soweit dies dem Käufer zumutbar ist. Jede Teillieferung gilt als selbstständiges Geschäft und ist gesondert zu vergüten.

3.5

Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware geht mit Übergabe an den Spediteur, Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person auf den Käufer über (§ 447 BGB), bei Abholung mit Bereitstellung am vereinbarten Ort.

§ 4

Zahlung, Verzug, Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht

4.1

Rechnungen sind, soweit nichts anderes vereinbart ist, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Maßgebend für die Rechtzeitigkeit der Zahlung ist der Eingang auf dem Konto der Verkäuferin.

4.2

Bei Zahlungsverzug ist die Verkäuferin berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 247 BGB zu verlangen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens, insbesondere Mahn- und Inkassokosten sowie einer Verzugspauschale gemäß § 288 Abs. 5 BGB in Höhe von 40 Euro, bleibt vorbehalten.

4.3

Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte stehen dem Käufer nur zu, soweit seine Gegenforderung unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Käufer zudem nur geltend machen, wenn seine Gegenforderung auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

4.4

Werden der Verkäuferin nach Vertragsschluss Umstände bekannt, die die Zahlungsfähigkeit oder Kreditwürdigkeit des Käufers wesentlich in Frage stellen, oder gerät der Käufer mehr als 7 Tage in Zahlungsverzug, ist die Verkäuferin berechtigt, ihre Leistungen zurückzubehalten und Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung für alle ausstehenden Forderungen zu verlangen.

4.5

Kommt der Käufer der Aufforderung zur Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung innerhalb von 5 Werktagen nicht nach, ist die Verkäuferin nach erfolgloser Nachfristsetzung von weiteren 5 Werktagen berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und Schadenersatz statt der Leistung zu verlangen.

4.6

Die ordnungsgemäße Abnahme und das fristgerechte Abrufen vereinbarter Lieferungen sind wesentliche Vertragspflichten des Käufers.

§ 5

Eigentumsvorbehalt und Forderungsabtretung

5.1

Die gelieferte Ware (Vorbehaltsware) bleibt bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung mit dem Käufer im Eigentum der Verkäuferin (verlängerter und erweiterter Eigentumsvorbehalt).

5.2

Eine Verarbeitung oder Bearbeitung der Vorbehaltsware durch den Käufer erfolgt stets im Auftrag und für die Verkäuferin als Herstellerin im Sinne von § 950 BGB, ohne dass für die Verkäuferin Verpflichtungen entstehen. Bei Vermischung, Verbindung oder Vermengung mit anderen, nicht der Verkäuferin gehörenden Waren erwirbt die Verkäuferin Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Rechnungswertes der Vorbehaltsware zum Rechnungswert der anderen Waren zum Zeitpunkt der Verarbeitung.

5.3

Der Käufer ist berechtigt, die Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsverkehr weiterzuverkaufen. Eine Verpfändung oder Sicherungsübereignung ist unzulässig. Der Käufer tritt bereits jetzt sämtliche Forderungen aus dem Weiterverkauf, einschließlich solcher aus verarbeiteten oder vermengten Waren, in Höhe des Rechnungswertes der Vorbehaltsware an die Verkäuferin ab. Die Verkäuferin nimmt die Abtretung an.

5.4

Der Käufer bleibt zur Einziehung der abgetretenen Forderungen ermächtigt, solange er seinen Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß nachkommt. Die Einziehungsermächtigung erlischt bei Zahlungsverzug oder bei Stellung eines Insolvenzantrags.

5.5

Auf Verlangen des Käufers ist die Verkäuferin verpflichtet, ihr zustehende Sicherheiten freizugeben, soweit deren realisierbarer Wert die zu sichernden Forderungen um mehr als 10 % übersteigt; die Auswahl der freizugebenden Sicherheiten obliegt der Verkäuferin.

5.6

Bei Pfändungen oder sonstigen Eingriffen Dritter in die Vorbehaltsware oder die abgetretenen Forderungen hat der Käufer die Verkäuferin unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen und auf das Vorliegen des Eigentumsvorbehalts hinzuweisen.

5.7

Bei Zahlungsverzug oder vertragswidrigem Verhalten des Käufers kann die Verkäuferin nach Mahnung und Fristsetzung die Vorbehaltsware zurücknehmen. In der Zurücknahme liegt ein Rücktritt vom Vertrag. Schadenersatzansprüche bleiben der Verkäuferin vorbehalten.

5.8

Der Käufer hat die zur Wirksamkeit und zum Schutz des Eigentumsvorbehalts nach dem Recht des Käuferlandes erforderlichen Handlungen, insbesondere Registrierungen oder öffentliche Beurkundungen, auf eigene Kosten vorzunehmen.

§ 6

Mängelrüge, Gewährleistung und Gefahrtragung

6.1

Die Untersuchung der Ware durch den Käufer hat unverzüglich nach Anlieferung oder Bereitstellung am vereinbarten Bestimmungsort zu erfolgen, soweit dies nach ordnungsgemäßem Geschäftsgang tunlich ist (§ 377 HGB). Die Feststellungen des Spediteurs oder Frachtführers im Frachtbrief gelten als widerlegbare Vermutung für die Quantität.

6.2

Sind Mängel bei einer kaufmännisch-sinnlichen Prüfung nicht erkennbar, hat der Käufer repräsentative Proben zu ziehen oder unverzüglich einen Sachverständigen mit der Untersuchung zu beauftragen.

6.3

Mängelrügen sind der Verkäuferin in Textform unter konkreter Beschreibung der einzelnen Mängel mitzuteilen, und zwar bei erkennbaren Mängeln im Inland innerhalb von 3 Werktagen, im internationalen Verkehr innerhalb von 5 Werktagen ab Anlieferung oder Bereitstellung am vereinbarten Bestimmungsort. Bei Einschaltung eines Sachverständigen sind die Proben innerhalb von 3 Werktagen (Inland) bzw. 5 Werktagen (international) an diesen zu übersenden; die Mängelrüge ist sodann innerhalb von 3 Werktagen nach Vorliegen des Sachverständigenergebnisses, spätestens jedoch innerhalb von 3 Wochen nach Anlieferung, zu erheben.

6.4

Verdeckte Mängel, die auch bei ordnungsgemäßer Untersuchung gemäß Ziffer 6.1 bis 6.3 nicht erkennbar waren, sind innerhalb der vorgenannten Fristen ab ihrer Entdeckung zu rügen.

6.5

Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen, wenn der Käufer die beanstandete Ware vor Abschluss der Mängelfeststellung durch die Verkäuferin oder einen beauftragten Sachverständigen verändert, verarbeitet, weiterveräußert oder anderweitig dem Zugriff der Verkäuferin entzieht. Werden gegen die Verkäuferin Ansprüche Dritter aus diesen Gründen geltend gemacht, hat der Käufer sie freizustellen.

6.6

Der Käufer hat Regressansprüche gegen Frachtführer durch rechtzeitige Eintragung von Vorbehalten in den Frachtdokumenten oder durch sonstige schriftliche Beanstandung mit Bestätigung des Fahrers zu sichern. Auf Anforderung der Verkäuferin sind die entsprechenden Unterlagen innerhalb von 2 Wochen zu übermitteln; andernfalls erlöschen die Ansprüche aus der konkreten Beanstandung.

6.7

Ist Zahlung gegen Dokumente vereinbart, berechtigen Mängel der Ware den Käufer nicht zur Verweigerung oder Verzögerung der Dokumentenannahme oder Kaufpreiszahlung.

6.8

Bei berechtigten Mängelrügen ist die Verkäuferin nach ihrer Wahl zur Nacherfüllung durch Ersatzlieferung oder Mängelbeseitigung berechtigt. Die für die Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen, insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten, trägt die Verkäuferin, soweit sie sich nicht dadurch erhöhen, dass der Liefergegenstand an einen anderen Ort als den Erfüllungsort verbracht wurde. Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl oder ist sie unzumutbar, stehen dem Käufer die gesetzlichen Rechte zu.

§ 7

Haftung

7.1

Die Verkäuferin haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen unbeschränkt: a) bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit; b) bei der schuldhaften Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit; c) soweit die Verkäuferin eine Garantie übernommen oder ein Beschaffenheitsmerkmal arglistig verschwiegen hat; d) nach den zwingenden Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.

7.2

Bei der schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) – also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglichen und auf deren Einhaltung der Käufer regelmäßig vertrauen darf – haftet die Verkäuferin auch bei einfacher Fahrlässigkeit, jedoch begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

7.3

Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen, insbesondere für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten und Erfüllungsgehilfen der Verkäuferin.

7.4

Mängelansprüche verjähren in einem Jahr ab Ablieferung der Ware. Die gesetzlichen Verjährungsfristen für Schadenersatzansprüche nach Ziffer 7.1 a) bis d) sowie für Mängelansprüche nach §§ 438 Abs. 1 Nr. 2, 634a Abs. 1 Nr. 2 BGB (Bauwerke und bauwerksbezogene Sachen) bleiben unberührt.

§ 8

Datenschutz

8.1

Die Verkäuferin verarbeitet personenbezogene Daten des Käufers im Rahmen der Geschäftsbeziehung gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung der Verkäuferin, abrufbar unter www.nordogroup.com/datenschutz.

§ 9

Erfüllungsort, Rechtswahl, Gerichtsstand und Schlussbestimmungen

9.1

Erfüllungsort für die Lieferung ist der vereinbarte Lieferort, mangels gesonderter Vereinbarung der Sitz der Verkäuferin in Hamburg. Erfüllungsort für die Zahlung ist Hamburg.

9.2

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Vorschriften des Internationalen Privatrechts.

9.3

Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis, einschließlich Wechsel- und Scheckforderungen, ist Hamburg. Die Verkäuferin ist jedoch berechtigt, den Käufer auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen. Vorrangige gesetzliche Vorschriften, insbesondere zu ausschließlichen Zuständigkeiten, bleiben unberührt.

9.4

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

9.5

Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses selbst.

Stand: 28. April 2026 · Nordo GmbH · Stormsweg 5a · 22085 Hamburg · Amtsgericht Hamburg HRB 198633

§ 1

Scope and Fundamentals

1.1

These General Terms and Conditions (hereinafter "GTC") apply to all current and future business relationships between Nordo GmbH, Stormsweg 5a, 22085 Hamburg, Germany (hereinafter "Seller") and its contractual partners. These GTC apply exclusively to entrepreneurs within the meaning of Section 14 of the German Civil Code (BGB), legal entities under public law, or special funds under public law.

1.2

Only these GTC shall apply. Deviating, conflicting, or supplementary general terms and conditions of the Buyer shall not become part of the contract unless their validity is expressly agreed to in writing. This shall also apply if the Seller, with knowledge of the Buyer's deviating terms, performs the delivery without reservation.

1.3

The current version of INCOTERMS 2020 supplements these conditions where individually agreed.

1.4

Declarations of withdrawal, termination, contestation, or the setting of deadlines require text form (Section 126b BGB), in particular email or fax, to be effective.

§ 2

Offers, Conclusion of Contract and Prices

2.1

Offers by the Seller are non-binding and subject to confirmation. Orders placed by the Buyer constitute a binding offer. The contract is concluded upon written order confirmation by the Seller or upon execution of the delivery.

2.2

Verbal side agreements, assurances, or guarantees by the Seller's employees require written confirmation by the Seller's management to be effective.

2.3

Specifications, descriptions, samples, and information regarding the suitability and use of the goods do not constitute a quality agreement or guarantee within the meaning of Section 443 BGB unless expressly designated as such in writing.

2.4

The loading weight determined by the Seller or its commissioned carrier at the place of dispatch is decisive for the calculation of the purchase price.

2.5

Should additional taxes, duties, levies, or comparable state-imposed charges be introduced or increased after the conclusion of the contract, the Seller shall be entitled to pass on the resulting additional costs to the Buyer. A reduction in such charges shall be passed on accordingly. The Buyer shall be informed of any cost adjustments at the latest with the invoice issuance.

2.6

Additional charges that were already foreseeable at the time of contract conclusion or which under statutory provisions may not be passed on shall remain excluded from the adjustment under Clause 2.5.

§ 3

Delivery, Delivery Times, Partial Deliveries

3.1

Agreed delivery deadlines are only binding if expressly confirmed in writing as binding. In the event of delivery delay, the Seller shall be liable in accordance with statutory provisions in cases of intent or gross negligence. In cases of simple negligence, liability shall be limited to foreseeable damage typical for this type of contract.

3.2

Delivery delays due to force majeure or comparable events – including strikes, lockouts, official orders, pandemics, energy or raw material shortages, transport disruptions, machine failures, and other unforeseeable operational disruptions, including those occurring at the Seller's suppliers – shall lead to an appropriate extension of the delivery period. Claims for damages by the Buyer are excluded in such cases.

3.3

If the Seller, through no fault of its own, does not receive timely or correct deliveries from its own suppliers despite having placed congruent orders in due time, the Seller shall be entitled to withdraw from the contract. The Buyer shall be promptly informed of unavailability; any advance payments shall be refunded immediately.

3.4

The Seller is entitled to make partial deliveries insofar as this is reasonable for the Buyer. Each partial delivery is treated as a separate transaction and shall be invoiced separately.

3.5

The risk of accidental loss and accidental deterioration of the goods passes to the Buyer upon handover to the carrier, freight forwarder, or other person designated to carry out the shipment (Section 447 BGB), or, in case of collection, upon provision at the agreed location.

§ 4

Payment, Default, Set-off and Right of Retention

4.1

Unless otherwise agreed, invoices are due for payment without deduction within 14 days of the invoice date. Receipt of payment in the Seller's bank account is decisive for timeliness.

4.2

In case of default, the Seller is entitled to charge interest at a rate of 9 percentage points above the respective base interest rate pursuant to Section 247 BGB. The right to claim further damages, including reminder and collection costs as well as a flat-rate compensation pursuant to Section 288 (5) BGB in the amount of EUR 40, remains reserved.

4.3

Rights of set-off and retention are available to the Buyer only insofar as its counterclaim is undisputed or has been legally established. The Buyer may exercise a right of retention only if the counterclaim arises from the same contractual relationship.

4.4

If, after conclusion of the contract, circumstances become known to the Seller that materially call into question the Buyer's ability to pay or its creditworthiness, or if the Buyer is in default of payment for more than 7 days, the Seller is entitled to withhold its performance and to demand advance payment or security for all outstanding claims.

4.5

If the Buyer fails to comply with the demand for advance payment or security within 5 working days, the Seller is entitled, after a further grace period of 5 working days has expired without success, to withdraw from the contract and to claim damages in lieu of performance.

4.6

Proper acceptance and timely calling-off of agreed deliveries are material contractual obligations of the Buyer.

§ 5

Reservation of Title and Assignment of Claims

5.1

The delivered goods (reserved goods) remain the property of the Seller until full payment of all claims arising from the ongoing business relationship with the Buyer (extended and prolonged reservation of title).

5.2

Any processing or transformation of the reserved goods by the Buyer is always carried out on behalf of and for the Seller as manufacturer within the meaning of Section 950 BGB, without any obligation arising for the Seller. In the event of mixing, combining, or blending with goods not belonging to the Seller, the Seller acquires co-ownership of the new item in proportion to the invoice value of the reserved goods to the invoice value of the other goods at the time of processing.

5.3

The Buyer is authorized to resell the reserved goods in the ordinary course of business. Pledging or assignment as security is not permitted. The Buyer hereby assigns to the Seller all claims arising from the resale, including those from processed or blended goods, in the amount of the invoice value of the reserved goods. The Seller accepts the assignment.

5.4

The Buyer remains authorized to collect the assigned claims as long as it duly fulfills its payment obligations. The authorization to collect ceases upon default of payment or filing for insolvency.

5.5

Upon the Buyer's request, the Seller is obliged to release the securities to which it is entitled to the extent that their realizable value exceeds the secured claims by more than 10 %; the selection of securities to be released is at the Seller's discretion.

5.6

In the event of seizure or other interference by third parties with the reserved goods or the assigned claims, the Buyer must immediately notify the Seller in writing and refer to the existence of the reservation of title.

5.7

In the event of payment default or breach of contract by the Buyer, the Seller may, after a reminder and grace period, take back the reserved goods. Taking back constitutes withdrawal from the contract. Claims for damages by the Seller remain reserved.

5.8

The Buyer shall, at its own expense, take all actions required under the law of the Buyer's country for the validity and protection of the reservation of title, in particular registrations or notarial certifications.

§ 6

Notice of Defect, Warranty and Risk

6.1

The Buyer must inspect the goods immediately upon delivery or provision at the agreed destination, insofar as this is feasible in the ordinary course of business (Section 377 HGB - German Commercial Code). The findings of the freight forwarder or carrier in the bill of lading shall serve as rebuttable presumption regarding quantity.

6.2

If defects are not identifiable through commercial and sensory inspection, the Buyer must take representative samples or commission an expert with the inspection without delay.

6.3

Notices of defect must be communicated to the Seller in text form with concrete description of the individual defects, namely for identifiable defects in domestic transactions within 3 business days, in international transactions within 5 business days from delivery or provision at the agreed destination. Where an expert is commissioned, samples must be sent within 3 business days (domestic) or 5 business days (international); the notice of defect must then be raised within 3 business days of receipt of the expert's findings, but at the latest within 3 weeks after delivery.

6.4

Hidden defects which were not identifiable through proper inspection pursuant to Clauses 6.1 to 6.3 must be notified within the aforementioned periods after their discovery.

6.5

Warranty claims and damage claims are excluded if the Buyer alters, processes, resells, or otherwise removes the disputed goods from the Seller's access before completion of defect determination by the Seller or a commissioned expert. If third-party claims are asserted against the Seller for these reasons, the Buyer shall indemnify the Seller.

6.6

The Buyer must secure recourse claims against carriers by timely entry of reservations in the freight documents or by other written complaint with confirmation by the driver. Upon request by the Seller, the corresponding documents must be transmitted within 2 weeks; otherwise, claims arising from the specific complaint shall expire.

6.7

If payment against documents is agreed, defects in the goods do not entitle the Buyer to refuse or delay acceptance of documents or payment of the purchase price.

6.8

In case of justified notices of defect, the Seller is entitled, at its discretion, to subsequent performance by replacement delivery or remedy of defects. The expenses required for subsequent performance, in particular transport, travel, labor, and material costs, shall be borne by the Seller, provided they are not increased by the goods being moved to a place other than the place of performance. If subsequent performance fails twice or is unreasonable, the Buyer is entitled to its statutory rights.

§ 7

Liability

7.1

The Seller shall be liable without limitation in accordance with statutory provisions: a) in cases of intent and gross negligence; b) for culpable injury to life, body, or health; c) where the Seller has assumed a guarantee or fraudulently concealed a defect; d) under the mandatory provisions of the German Product Liability Act.

7.2

In cases of culpable breach of material contractual obligations (cardinal duties) – i.e. obligations whose fulfillment enables the proper performance of the contract in the first place and on whose compliance the Buyer regularly relies – the Seller shall also be liable in cases of simple negligence, but limited to the foreseeable damage typical of the contract at the time of conclusion.

7.3

Liability beyond this is excluded, in particular for loss of profit, indirect damages, and consequential damages. The above limitations of liability also apply to the personal liability of the Seller's legal representatives, executive employees, and vicarious agents.

7.4

Claims for defects shall lapse one year after delivery of the goods. Statutory limitation periods for damage claims under Clause 7.1 a) to d) and for claims pursuant to Sections 438 (1) No. 2, 634a (1) No. 2 BGB (buildings and items relating to buildings) remain unaffected.

§ 8

Data Protection

8.1

The Seller processes personal data of the Buyer within the framework of the business relationship in accordance with the statutory provisions, in particular the General Data Protection Regulation (GDPR) and the German Federal Data Protection Act (BDSG). Details can be found in the Seller's privacy policy, available at www.nordogroup.com/datenschutz.

§ 9

Place of Performance, Choice of Law, Jurisdiction and Final Provisions

9.1

The place of performance for delivery is the agreed delivery location, in the absence of a separate agreement the registered office of the Seller in Hamburg. The place of performance for payment is Hamburg.

9.2

The law of the Federal Republic of Germany shall apply, excluding the UN Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG) and the rules of private international law.

9.3

The exclusive place of jurisdiction for all disputes arising from or in connection with the contractual relationship, including claims based on bills of exchange and checks, is Hamburg, Germany. The Seller is, however, entitled to sue the Buyer at the Buyer's general place of jurisdiction. Mandatory statutory provisions, in particular regarding exclusive jurisdictions, remain unaffected.

9.4

Should individual provisions of these GTC be or become wholly or partly invalid, the validity of the remaining provisions shall not be affected. The invalid provision shall be replaced by the corresponding statutory provision.

9.5

Amendments and supplements to these GTC require text form. This also applies to the cancellation of this text form requirement itself.

Version: 28 April 2026 · Nordo GmbH · Stormsweg 5a · 22085 Hamburg · Amtsgericht Hamburg HRB 198633